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HILFE für Pinguin BOBO’s Freunde!

„Thank You“ Zertifikat von SANCCOB

Unser Beitrag von 1 Euro pro Teilnehmer unserer Skikurse und die freiwillige Unterstützung unserer Kunden vor Ort ergaben eine Spende von 2.000 Euro. Davon gingen 1.000 Euro direkt als Geldspende an SANCCOB. Mit dem restlichen Beitrag absolvierte eine unserer Skilehrerinnen ein Praktikum bei SANCCOB und hat sich für uns diese Organisation etwas genauer angesehen.

 

Mehr dazu weiter unten und auf unseren Social-Media-Kanälen.

Ein Blick hinter die Kulissen von SANCCOB

Unsere Skilehrerin Lisa war diesen Sommer 2019 im Rahmen ihres Praktikums für ihr Tiermedizin – Studium zu Besuch bei SANCCOB. Hier ihr Bericht dazu:

 

„Im August 2019 konnte ich ein paar Wochen bei der Organisation SANCCOB in Südafrika verbringen.

 

Davor wusste ich nicht wirklich viel über die Organisation und was mich in meinem Praktikum erwartet, somit stellte ich mir einige Fragen:

Wie groß ist diese Organisation? Wie viele Menschen arbeiten dort? Wie viele Meeresvögel werden dort behandelt und welche sind das überhaupt? Wie ist das Gelände aufgebaut? Wie wird es sein mit Pinguinen zu arbeiten?

 

Bereits nach kurzer Zeit bekam ich Antworten auf meine Fragen.

 

Die ersten Tage waren sehr anstrengend. Alles war neu für mich und ich musste erst sehr viel lernen, um im SANCCOB Team mithelfen zu können.

 

Es hat sich schnell herausgestellt, dass es viele verschiedene Stationen mit unterschiedlichen Arbeiten gibt, auch Jobs, die man nicht so gerne macht. Eine sehr wichtige Arbeit ist natürlich Putzen, da die Tiere ein sauberes Umfeld brauchen, um wieder gesund zu werden.

 

Nach einigen Tagen war es soweit und ich lernte wie man mit Pinguinen umgeht. Es dauerte nicht lange und mir wurde bewusst, dass das nicht einfach wird, denn diese Tiere sind sehr aggressiv. Sie versuchen mit ihren spitzen Schnäbeln zuzubeißen, kratzen mit ihren Krallen, können richtig fest mit ihren Flippern schlagen und versuchen sogar mit Kot auf einen zu zielen. Zum Glück sind wir dafür ausgerüstet mit Armschutzkörpern, die von alten Neoprenanzügen abgeschnitten wurden, Neopren-Handschuhen, Ölhaut-Overalls zum Schutz unserer Beine vor Bissen sowie Kot und Brillen für die Augen. Trotz alledem habe ich es geschafft den Umgang mit den kleinen, doch nicht so knuddeligen Anzugträgern zu erlernen, wenn auch mit ein paar Wunden und blauen Flecken. Nach diesem ersten Kontakt mit afrikanischen Pinguinen wurde mir noch mehr bewusst, dass dies keine Haustiere, sondern wilde Tiere sind, die es nicht gewohnt sind mit Menschen Kontakt zu haben.

 

SANCCOB ist sehr bedacht, die Tiere so zu behandeln, dass es für diese am wenigsten Stress hervorruft. Es wird versucht jede Behandlung zusammen mit einer Fütterung durchzuführen, damit die Pinguine nicht zu oft hochgehoben werden müssen. Man lernt, sich neben den Tieren nur über wichtige auf die momentane Arbeit bezogenen Dinge zu unterhalten, damit sich die Pinguine nicht an die Stimmen und somit auch an Menschen gewöhnen. Um eine Assoziation von „Menschen sind nett, denn sie Füttern uns“ zu vermeiden, wird als Fütterungsmethode „Forced-feeding“ angewendet.  Das bedeutet, der Fisch wird den Pinguinen nicht hingelegt oder hingehalten, sondern mit großer Vorsicht direkt in den Schnabel und Speiseröhre eingeführt. All diese Dinge sind wichtig, damit die Pinguine wieder in die Wildnis freigelassen werden können. Menschen und Afrikanische Pinguine leben auf sehr engem Raum zusammen, daher würden zutrauliche Pinguine ein großes Problem sein.

 

Afrikanische Pinguine sind zwar nicht groß, doch sie sind unglaublich stark, wenn es um Verletzungen und Krankheiten geht. Jeder andere Vogel könnte nie so lange mit Wunden, Brüchen etc. überleben, aber diese Tiere haben einen unglaublichen Lebenswillen. Das hat mich fasziniert. Sie sind Kämpfer, aber dennoch brauchen sie ein wenig Hilfe, da die Welt ihnen schon sehr zusetzt: natürliche Fressfeinde wie Robben, Ölunfälle im Meer, Abfallprodukte wie Plastik und vieles mehr. SANCCOB hat sich zur Aufgabe gemacht diese Hilfe bereitzustellen und ich finde das sollten wir unterstützen.

 

 

Die Zeit bei SANCCOB hat mir auf jeden Fall die Augen geöffnet, ich habe gesehen was möglich ist, wenn Menschen sich entscheiden zu helfen.“

Wir spenden 1 Euro für jeden Teilnehmer unserer Skikurse an SANCCOB, um Pinguinen zu helfen.

Auch diese Wintersaison 2019/2020 spenden wir wieder 1 Euro für jeden Teilnehmer unserer Kurse an SANCCOB, um Afrikanischen Pinguinen zu helfen. Tragen auch Sie einen Teil dazu bei und unterstützen sie uns und somit SANCCOB, indem sie einen weiteren Euro beim Kursantritt vor Ort dazu spenden!

 

Das sind Happy & Rico, FREUNDE von Pinguin BOBO!

Unsere Adoption von Happy & Rico trägt dazu bei, die Kosten für Fisch, Medikamente, Wasser und andere wichtige Dinge, die von den Pinguinen benötigt werden, zu decken. So können sie wieder stark genug werden, um in freier Wildnis leben zu können, wo sie auch hin gehören.

Helfen auch Sie mit Ihrem Beitrag!

Informationen über SANCCOB:

 

Die südafrikanische Stiftung zur Erhaltung von Küstenvögeln (SANCCOB) ist ein Rehabilitationszentrum für Seevögel, deren Ziel es ist, den Rückgang der vom Aussterben bedrohten afrikanischen Pinguin-Arten und anderer südafrikanischer Seevögel zu stoppen. Jedes Jahr werden ungefähr 2.500 verletzte, ölverschmierte oder kranke Seevögel zur Rehabilitation bei SANCCOB aufgenommen. Zusätzlich werden mehrere hundert afrikanische Pinguinküken, die von ihren Elternvögeln ausgesetzt wurden, zu SANCCOB gebracht und in der Einrichtung in Kapstadt aufgezogen.

 

Nach erfolgreicher Rehabilitation werden Pinguine und Seevögel wieder in die Wildnis entlassen, um die wildlebende Population der Art zu vergrößern und daran zu arbeiten, die Art vor dem Aussterben zu bewahren.

 

Vor der Entlassung werden den Tieren Mikrochips unter die Haut implantiert und dann in Lesegeräte eingegeben, um in freier Wildbahn die Pinguine zu erkennen, die in der Kolonie ein- und ausgehen. Diese Daten liefern wertvolle Einblicke in das langfristige Überleben der Art, die Bewegungen zwischen den Kolonien und die Vermehrung von Jungvögeln in der Brutpopulation.

 

SANCCOB arbeitet mit seinen Naturschutzpartnern und lokalen und internationalen Forschern an einer Reihe von Studien zu Seevögeln, Parasiten, Populationsdynamik, Verfügbarkeit von Fischen, Krankheiten, Verschmutzung und anderen Aspekten der Art.

 

Derzeit gibt es rund 20.700 Brutpaare afrikanischer Pinguine in freier Wildbahn. Die Rettungs- und Rehabilitations-Bemühungen von SANCCOB sind darauf ausgerichtet, die vom Aussterben bedrohte Bevölkerung zu stärken. 50 Jahre rettet SANCCOB bereits Seevögel, seit der Gründung im Jahr 1968. Bis heute hat SANCCOB in seinen beiden Seevogelzentren in den West- und Ostkap-Provinzen Südafrikas  fast 100.000 Seevögel zugelassen.

SANCCOB

FAKTEN ÜBER AFRIKANISCHE PINGUINE:

  • Der afrikanische Pinguin ist die einzige Pinguinart, die sich auf dem afrikanischen Kontinent fortpflanzt
  • In Namibia und Südafrika gibt es 28 Brutkolonien
  • Die derzeitige wildlebende Population afrikanischer Pinguine beträgt etwa 2% der historischen Bevölkerung (zu Beginn des 20. Jahrhunderts).
  • Die afrikanische Pinguinart wird von der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) als gefährdet eingestuft.

 

GLOBALE UND LOKALE BELASTUNGEN VON AFRIKANISCHEN PINGUINEN:

  • Mangel an Nahrung: Sardinen und Sardellen stellen in Südafrika die Hauptbeute für afrikanische Pinguine dar, und die verfügbare Sardinenbiomasse des Jahres 2016/2017 war eine der niedrigsten, die in den letzten drei Jahrzehnten gemessen wurde.
  • Wettbewerb mit der Fischerei
  • Verschmutzung
  • Raubfisch auf See
  • Prädation durch Raubtiere auf dem Festland
  • Störung durch Wilderer
  • Krankheiten

Wenn Sie interessiert sind SANCCOB  zu unterstützen oder weitere Fragen  haben kontaktieren Sie SANCCOB unter: